[Rezension] ''Das Schicksal ist ein mieser Verräter'' von John Green

Titel:  Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Orginaltitel:  The Fault In Our Stars

Autor:  John Green

Verlag:  HANSER

Format:  Taschenbuch

Reihe:  /

Genre:  Jugendbuch

ISBN:  978-3-423-62583-8

Seiten:  333

Preis:  9,95€

Altersempfehlung:  ab 13 Jahren

Im Winter meines siebzehnten Lebensjahres kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder dasselbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner reichlichen Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken.

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Der Schreibstil ist, wie ich finde, sehr philosophisch, wodurch man viel nachdenken musste. Manchmal wurden auch Fremdwörter benutzt. Trotzdem konnte man es gut alles verstehen und flüssig lesen. Das einzige was mich gestört hatte, dass zu oft in einigen Sätzen das Wort 'und' benutzt wurde. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt hier.

Was ich gut fand, dass auch einige Zitate verwendet wurden. An sich aber sehr gut und nachdenklich geschrieben.

Man brauchte sich nicht lange reinlesen, um zu merken, dass dieses Buch auch Humor enthält. John Green hat das Thema Krebs in diesem Buch gut behandelt. Es ist an einigen Stellen traurig und an anderen Stellen wieder zum schmunzeln. Ich mochte auch die verschiedenen Charaktere. Niemand wurde irgendwie zu spießig oder perfekt dargestellt.

Die Beziehung zwischen Hazel Grace und Augustus ist keine typische Teen-Beziehung, sondern auf romantischer, hurmorvoller, intelligenter aber auch tragischer weise, eine besondere Beziehung.

Das Aussehen und die Orte wurden auch alle gut beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen konnte.

Was mich aber leicht gestört hatte war, dass die Kapitel manchmal ab einfach abrupt geendet hatten. Das kam zwar nicht allzu oft vor, ist aber trotzdem ein leichter Kritikpunkt von mir.

Ansonsten hatte mir das Buch aber sehr gut gefallen, wo man auch mal schmunzeln und weinen zu gleich konnte. Die philosophische Ader in dem Buch, fand ich schon als etwas.. man kann schon sagen.. bosonderes.

Es ist ein Buch, was man nicht so auf die leichte Schulter nimmt und mal zwischendurch lesen kann. Aber es ist ein schönes und trauriges Buch. Klar, es haut auch kleine Kritikpunkte und ist vielleicht auch nicht jedermans Sache, aber trotzdem emphelenswert.

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